» 1976 - 2005
6. November 1976
Ein gesunder Junge namens Thorsten wird geboren. Noch ahnt niemand wie all dies enden wird...
25. Februar 1977
Ein weiterer Junge wird geboren, doch A.W.o.L. liegt noch in weiter Ferne.
1988 "Vicious Circles"
Die beiden werden von ihren Eltern zu einem obskuren Mutter-Kind-Kreis im Lindener Gemeindehaus geschleppt. Hier gab es erste Kontakte der beiden.
1981 "Carnival - Shelter In A Suitcase"
Für Klamauk offen, ließen die beiden kein Kinderfaschingsfest aus. So glänzten sie z.B. als Tiroler, Matrose, Samurai oder Skeletor.
1983 "Schoolish Traumas"
Die beiden werden eingeschult und das auch noch in die gleiche Klasse. So nahm das Schicksal seinen Lauf...
1988 "Schoolish Traumas 2 with a little ‚Heart'"
Die beiden besuchen mittlerweile die Orientierungsstufe Cranachstraße. Wieder einmal in derselben Klassewerden sie von Lehrern wie "Herrn Schröder" und "Frau Krull" malträtiert. Genau hier beginnt auch das Problem der beiden: Frank hört eines Tages "Heart" von den Pet Shop Boys im Radio und verliebt sich sofort in die elektronischen Klänge. Eines Tages kauft er sich seine erste LP: "Actually" von den Pet Shop Boys und spielt sie seinem Kollegen vor. Dieser bezeichnet die Musik als zu klassisch und lehnt sie strikt ab. Ein Besuch bei Thorsten einige Wochen später gibt Aufschluß: Im Regal steht die Actually-LP und auch Thorsten kann sich dem pompösen Techno-Pop nicht mehr entziehen.
1990 "The Separation!"
Die Trennung! Da sich die beiden entschlossen haben, verschiedene Gymnasien zu besuchen, ebbt der Kontakt der beiden erst einmal ab, was vielleicht nicht unbedingt das Schlechteste war.
1990-1993 "Contact denied"
Die beiden sehen sich zwar hin und wieder im Schulbus. Aber privat war der Kontakt nicht vorhanden. Den lästigen Anruf zum Geburtstag hätte man sich auch schenken können ("...und, was hast Du bekommen!")
1993 "We Travel"
Eine Reise der beiden Familien nach Kreta zeigt, daß sich die beiden doch noch verstehen. Auch entdecken sie auf der griechischen Insel ihre Ambitionen zum Videofilmen. Eine Low-Budget-Production mit Sony Handy Cam und 1a-Schauspielern ("Ja, ist da die Polizei?") unter dem Arbeitstitel "Michael Myers Shocks Crete" entsteht. Apfelsinen werden ausgehöhlt und diverse Flaschen Ketchup auf dem Boden verteilt. Hier zeigt sich auch die Faszination der für die dunkle Seite des Lebens. Leider ist dieser Film mittlerweile verschollen. Zu erwähnen wäre vielleicht noch, daß sich Frank in diesem Jahr seine allererste Gary Numan-CD kaufte.
1994 "The Accident"
Aufgrund eines schweren Unfalls wird der Samos-Urlaub abgesagt. Stattdessen fährt man nach "Hotzenplotz" und "das Ort Krusa in Dänemark und Dänemark". Hier wird Thorsten dann vor dem Schlimmsten bewahrt. Zu jener Zeit war er musikalisch abgerutscht in den Dancefloor- und Billigtechnobereich der 90er Jahre. Doch Franks ausgeliehene New-Wave-Kassetten für den Walkman bringen ihn wieder auf den grünen Ast. Er verkauft seine Maxi-CD's und Aral Hits und kauft sich stattdessen CD's von Duran Duran, Human League, Gary Numan und O.M.D.
1995 "Funny Guy's Filming"
Das Jahr des Videofilms! Ohne Rücksicht auf Verluste wird jede nur mögliche TV-Spielshow verarscht. Die beiden drehen Persiflagen über Familienduell, Herzblatt, Smart-Clapper und Bube, Dame, Hörig. Eines Tages kommt der eine darauf, die Idee eines Halloween-Abklatsches wieder aufzugreifen. So entsteht in Eigenregie der ziemlich aufwendig produzierte No-Budget-Film "Thanksgiving Massacre".
1996 "Leaving school and finding relief"
Das Jahr beginnt mit einer weiteren "Filmproduktion". Da Thorsten mittlerweile über ein Videonachvertongerät (Videomaster 1000) verfügt, entsteht relativ schnell der Film "This Dying Machine - Das Dunkle Licht". Hinterlegt wird dieser Film schließlich mit Instrumental-Stücken von Gary Numan und Camouflage. Im Juli bestehen die beiden mehr schlecht als recht ihr Abitur. Das Zeitalter der Videoverarschungen ist jedoch für die beiden noch lange nicht vorbei. So gab es ständig News von "Vräni und Ratze", "These Rismiq" und "Ants Invasion". Nach dem Abitur stand für Thorsten erst einmal der Zivildienst in der Wirtschaftsstelle eines Braunschweiger Krankenhauses an. Hier wurde er auf eigenen Wunsch auch einmal in die Pathologie geladen, um sich die Sezierung einer Leiche anzusehen. Frank hingegen begann eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei der Firma MKN in Wolfenbüttel. Die vielen Maschinen bei MKN und die langen, sterilen Gänge des Krankenhauses inspirierten die beiden Morbiden zum Drehen von eigenen Videoclips, in denen sie zur Musik von John Foxx & Co. agierten. 1996 entstanden so Clips zu "God Only Knows" und " Tricks" von Gary Numan, "Hypnotic Tango" von My Mine und "Underpass" von John Foxx. Bis dato war man sich gar nicht bewußt, welch Vielfalt an grotesken Drehorten Wolfenbüttel bietet (Kalkwerk, Schloß, Mont Clamotte, Sternhaus...).
1997 "Emerging visuals"
Das Fieber, immer neue und bessere Videoclips zu unbekannteren Songs zu drehen, steigerte sich so weit, daß Frank sich nun endlich auch ein Videovertonungsgerät (Videomixer und Enhancer 2000) zuzulegen. Auch entdeckte er eine einfache Möglichkeit, lippensynchron zu den Songs zu singen ("Nochmal zum Verständnis: Ihr habt zwei Zuspieler...?") Desweiteren fehlte noch der kühle Bodennebel, der auch in den Videoclips der 80er nicht fehlen durfte. Deshalb investierte man in eine kleine Nebelmaschine, die liebevoll "Mussolini Headkick" (Vielen Dank an Cabaret Voltaire) getauft wurde. Clips, die in diesem Jahr entstanden, waren "Neon Probe" von den Berlin Blondes, "Wrench II", "Freaks" und "Unveiling The Secret" von Psyche, "Moonlight Lovesong" von Second Decay oder "Close To Nature" von Fad Gadget. Auch begann man, sich den Stars der 80er visuell anzupassen, und so kaufte man sich Rüschenhemden, Pluderhosen, Herrenschals, enge schwarze Handschuhe und allerlei Artverwandtes. Im Mai diesen Jahres wird Frank unerwartet zum Zivildienst gezogen. Der Haß auf Deutschlands Bürokratie und Paragraphenreiterei inspirierte die beiden zu immer extremeren Videoclips.
1998 "Electric nouveau and Minimalelectronics"
Auf Flohmärkten werden Requisiten für die kurzen Filme zusammengekauft. Seien es alte Weltempfänger, Gasmasken oder Konstanter - all jenes wird in den Videos untergebracht und ausgeschlachtet bis zum letzten. Videoclips, die 1998 entstanden sind: "Touch And Go" von John Foxx, "Ricky's Hand" von Fad Gadget oder "Wir Wollen Keine Menschen Sein" von Welle: Erdball. Auch erhalten die beiden, die sich nun A.W.o.L. nennen, eine eigene History-Kolumne im Synth-Pop-Fanzine "Re.Flexion", wo sie Bands der frühen 80er Jahre portraitieren. Im November 1998 werden die Jungs von Andreas Sippel (Mastermind von Second Decay) nach Witten eingeladen. Er ist einer der größten Liebhaber analoger Technik der 60er-80er Jahre, den Deutschland kennt. Desweiteren vertreibt er über seine Firma "Metamatic" analoge Synthesizer und Studiotechnik. Das Wochenende bei Andreas Sippel prägte die beiden; sie wären sogar fast "hinten rübergefallen". Doch noch ahnte niemand, welch fatalen Fehler A.W.o.L. nun begehen sollte. Andreas Sippel organisierte den beiden zwei alte, ausgeschlachtete Dummy-Synthesizer (ein String-Ensemble und einen Custom-Made-One), die nun in zahlreichen Videos untergebracht wurden. Auch wurden A.W.o.L. nun mehr und mehr Fans der abgefahrenen Minimalelektronik der 80er (Das Kabinett, Christof Glowalla, Exkurs, Molto Stuhl oder Die Gesunden. Nach einer 80er Jahre Party im Insomnia (Hannover-Laatzen) mit DJ Honey, versuchten die beiden an all die alten Minimalelektronik-Platten ranzukommen, was sich gar nicht als einfach erwies, da es sich dabei um ziemliche Raritäten handelt, und Ebay und ähnliche Scherze noch nicht greifbar waren.
1999 "The first synth"
Endlich rückt Frank mit der Sprache raus: Er hatte sich unsterblich in den guten alten Korg MS-20 verliebt, den er bei Andy in Witten gesehen hatte. Müde vom Rumdrücken auf den kaputten Dummies, bestellte er ohne das Wissen Thorstens diesen Classic-Synth zu einem Freundschaftspreis. Leider ließ die Lieferung relativ lange auf sich warten und deshalb entschloß er sich, Thorsten alles zu beichten. Dieser schmunzelte darüber (zu Recht!), denn auch er wußte, daß Frank darauf niemals eine Melodie spielen würde, denn die beiden quälten sich schon in der 2ten Klasse durch den Blockflötenmusikunterricht von Herrn Chaton und können keinerlei Noten lesen. (Welche Note ist denn das "Hess" und das "Huss" oder das dreigestrichene "Fes"?) Mitte Februar war es endlich soweit: Der Korg kam per Post und wurde sogleich ausprobiert. Die abgefahrensten Sounds wurden ihm entlockt und man war sicher, daß dieses Gerät niemals langweilig werden sollte. Ende Februar fand der zweite Besuch bei Andreas Sippel statt, wo man sich einen Korg Micropreset auslieh. Etwas enttäuscht von seiner nur kleinen Bandbreite an Sounds, entschloß sich nun auch Thorsten, einen analogen Synthesizer zu kaufen. Er wälzte diverse Keyboardzeitungen und Kleinanzeigen im Internet bis ihm jemand aus der Nachbarstadt Braunschweig einen Roland SH-101 zu einem günstigen Preis anbot. So ward das Feuer für Synthies entfacht und bald legte sich Thorsten noch einen Pro-One zu. Frank "konterte" mit einem Moog Prodigy - wiederum von Andreas Sippel. Auch eine Drummachine der Marke Sequential Circiuts wurde hinzugekauft. Thorsten, der mittlerweile jede mögliche Information über analoge Synthesizer in sich aufsog, entschloß sich, trotz vehementer Warnungen seines Kollegen, neben all den monophonen Geräten nun auch endlich einen polyphonen Synthi zuzulegen. Nach langem Hin und Her zierte bald ein Roland Jupiter 4 sein Zimmer ("Wenn's für Dich kein Hindernis ist, nur vierstimmig spielen zu können..."). Aber ein Ende war nicht abzusehen. Auch ein PPG-Wave 2.2. (upgraded auf 2.3.) sollte nicht fehlen, hatten die Twins doch fast ihr komplettes Album "Modern Lifestyle" damit produziert. Ein Mixer wurde gekauft und so begannen die ersten musikalischen Schritte A.W.o.L.'s: Ende 1999 entstehen dann endlich die ersten Minimalelektronik-Songs der beiden. Es waren eher ungeplante ad libbed-Produktionen wie "Todeskrampf", "Disco'81" oder "Mind The Gap". Mit dem Stück "Technique", was Ende des Jahres entstand, hatte A.W.o.L. endlich einen durchstrukturierten Song kreiert. Vielen Dank an dieser Stelle an Mark Lane, der diesen Song auf einem Piratensender in Hollywood, USA, spielen ließ. Im Dezember wurde nochmal schnell eine Novation-Bass-Station gekauft.
28. Dezember 1999 "Basement/Wavelab"
Die Zeit war gekommen : Ein totgeglaubter Partykeller wurde zum sogenannten WAVELAB umfunktioniert. Von nun an verlassen sich Frank und Thorsten auch nicht mehr auf den mit einem Sechs-Monate-Selbstzerstörungschip ausgerüsteten Personal Computer; vielmehr wird die Sequenzer-Aufgabe einem dankbaren ATARI 1040 ST überlassen.
Januar 2000 "New goods for us"
Nach einem weiteren Besuch in Witten, ist das Wavelab mittlerweile relativ gut ausgestattet, auch wenn sich die beiden A.W.o.L.'ller zuerst um passende Lautsprecherboxen "prügeln" mußten. Andy übertraf sich mal wieder selbst und legte immer noch was 'drauf: "Wir müssen noch'n Paket packen!". Somit fuhren A.W.o.L. mit zwei Studiomonitoren, einem Midi-To-CV-Coverter und einem Keyboardständer nach Hause. Weiterhin ließ sich Thorsten die Simmons SDS-8 schicken und Frank wurde stolzer Besitzer der Ceramic Hello-LP "The Absence Of A Canary".
März 2000 "Life Under Glass"
Im Wavelab entstand dann mit "Life Under Glass" ein Song, mit dem die beiden relativ zufrieden waren. Neu im Fuhrpark von A.W.o.L. war derzeit ein Casio CZ1, der aber schnell wieder verkauft wurde. Böser Digitalmist!
April 2000 "I Cover"
Eine neue, krachigere Version von "Technique" wird aufgenommen. Zu dieser Zeit sind A.W.o.L. wohl die einzigen, die diesen Mix besser finden als den alten. Auch wird im April geplant, eine Coverversion vom guten alten "To Cut A Long Story Short" (im Original von Spandau Ballet) zu produzieren. Diese Idee wird aber wieder verworfen. Naja, vielleicht wird es mal eine B-Seite. Fragt sich nur zu welcher A-Seite?
Mai 2000 "Excess in the Wavelab"
Ein Kooperation zwischen A.W.o.L. und dem berühmt-berüchtigten Orgelesser wird geplant und auch durchgeführt. Was dabei rauskam, wird die Welt wohl nie erfahren. Nur soviel: Orgelesser + Stringensemble und ein Song namens "Massacre" mit Sesamstraßen-Samples!
Juni 2000 - September 2000 "Covering Is No Fun"
In dieser langen Zeit "pruckelten" A.W.o.L. im Wavelab rum, ohne daß etwas Großartiges dabei herauskam. Es wurde verzweifelt an Coverversionen von "Telegraph", "To Cut A Long Story Short" und "The Clown" gearbeitet. Heraus kam Abfall... Dafür standen ein paar Neuerwerbungen ins Haus: eine Jomox Airbase 99, ein ARP Odyssey, ein Roland SH-09 und eine CR-78 Drummachine. Zusätzlich wurde ein Sampler von Akai erstanden. Ende September hatte Frank die einmalige Gelegenheit, ein Interview via Telephon mit Gary Numan zu führen.
Oktober 2000 "Cover finished"
Ganz unerwartet stieg der Orgelesser in die Wave/Goth-Szene ein. Ein Ereignis, das wohl noch Geschichte machen wird... Am 25.10.2000 wurde dann endlich eine Version von "The Clown" fertiggestellt.
Dezember 2000 "Electric adventures at The Baltic Sea"
Eine Fahrt nach Lübeck von Thorsten machte sich bezahlt. Der dort erstandene Oberheim Xpander wurde nämlich noch in der selben Woche für ein Minimalstück eingesetzt, das in ca. 3 Minuten fertiggestellt wurde: Monotonie.
Januar 2001
Endlich existiert eine relativ brauchbare Version von "Life Under Glass" und eine neue Effektorgie namens "Why I Am". Hierfür wurde der neu erstandene Speak & Spell-Computer bis zur Vergasung gequält. Mittlerweile leistet auch ein Yamaha CS01 einen Beitrag zur allabendlichen Unterhaltung. Außerdem entstand zu dieser Zeit ein Videoclip zu "Life Under Glass". Endlich ein eigenes Video zu einem eigenen Lied!
März 2001
Unter Zuhilfenahme eines neuen Aufnahmegerätes, nämlich einer Fostex R-8-Bandmaschine entstehen zwei neue Tracks "Ohm, Volt, Hertz" und "Electronic Toy" als Ode an den Synthesizer. Mai 2001 "It's Elusive" Ein alter Songtext wird wieder aufgegriffen jedoch total verändert (...diesen Text habe ich geschrieben???). Mittlerweile verfügen A.W.o.L. nämlich über einen Korg VC-10-Vocoder. So entstand ein wirklich zufriedenstellender Track namens "Elusive". Im Anschluß an diese Session wurde eine weitere Coverversion fertiggestellt: "Love My Way" (im Original von den Psychedelic Furs).
Juni 2001 - Januar 2003 "New Days, New Ways"
Das Bandprojekt wurde für fast 2 Jahre auf Eis gelegt. Thorsten zog beruflich bedingt für ein Jahr nach Gifhorn. A.W.o.L. waren so unproduktiv wie nie zuvor. Es gab zwar ein kleines Videoprojekt bei dem die beiden zu "Showroom Dummies" und "Adventures In Modern Recording" einmal kräftig ausrasteten, aber musikalisch gab es nichts Neues. Umso mehr freuten sich die beiden, dass sie Frank Tovey (alias Fad Gadget) kurz vor seinem Ableben noch einmal live im Bielefelder PC69 erleben durften (R.I.P., Frank). Auch der Auftritt ihres großen Meisters John Foxx (auch im PC69) begeisterte die beiden im Oktober 2002. Im Januar 2003 bezog Frank eine neue Wohnung in Wolfenbüttel. Thorsten zog kurze Zeit später nach Braunschweig. Nachdem die Wohnungen komplett eingerichtet waren, wurden plötzlich die guten alten Synthesizer wiederentdeckt. Thorsten, beseelt von dem Gedanken, endlich ein paar neue Stücke aufzunehmen, begann in dieser Zeit, seine Synthesizer wieder zu reanimieren und verkabelte die Geräte erneut.
2003 - 2004
Frank, mittlerweile exzessiver Ebaynutzer, kaufte und verkaufte Minimalplatten en gros. Toll, was das Medium Internet so hergibt! In seinem tiefsten Inneren wollte auch er nicht nur die ersteigerten Platten hören, sondern gern selbst ein neues Lied im Minimalstil aufnehmen. Animiert wurde er dazu, nachdem ihm Thorsten ein neuentstandenes Instrumental vorspielte. Aber da sich Frank immer noch bedeckt hielt, gründete Thorsten ein Side-Project mit Deeana namens "Ditho". Der sogenannte "Dezernatssong" im typischen NDW-Gewand begeisterte Frank total. Der Song klang voll und gut produziert. Thorsten hatte in der letzten Zeit produktionstechnisch viel dazugelernt und er sprühte vor Kreativität. Er brannte ohne Hintergedanken das oben erwähnte Instrumentalstück und brachte es Frank zu einem Treffen mit. Dieser dichtete einen "Terminator/Endzeit-inspirierten" Text dazu und so ward "Robotiks' Return" geboren. Der neue Song kam bei Freunden, Arbeitskollegen und sogar bei einer Plattenfirma, die hier nicht genannt wird (!), gut an. Und so fühlten sich A.W.o.L. wieder dazu animiert, weitere Songs zu schreiben. So entstanden schnell die Tracks "(Drowning In) Dark Dreams" und "Neon-Welt". Zum letzteren fertigte Deeana einen wahrlich farbenfrohen Videoclip am PC an, welcher sich ebenso großer Beliebtheit erfreute. Im März 2004 wurde ein Traum wahr. Ein Kraftwerk-Konzert in Hamburg stand an. Toll, dass man die Herren nochmal live erleben durfte. Ebenso entstand ein weiterer Track von Ditho namens "Berühren" (in Anlehnung an den gleichnamigen Profil-Track). Gegen Ende des Jahres wurde geplant, eine neue Version des alten Klassikers "Technique" aufzunehmen. Das Resultat klingt krachiger, elektronischer, einfach um einiges besser als die Originalversion, die mittlerweile nur noch in verrauschten Lo-Fi-Versionen bzw. abscheulichen Mixen vorliegt. Zum Jahresabschluß besuchten die beiden noch ein Konzert der Elektro-Pioniere Boytronic in Hannover.
Januar 2005 "Back to the roots!"
A.W.o.L. nahmen mal wieder die Videokamera zur Hand und begannen die Arbeit an einem neuen Videoclip. Zusätzlich wurden ein paar Live-Performances von Robotiks' Return visuell festgehalten.
Februar 2005
Ein Videoclip zu Rational Youth's "Everything Is Vapour" mit einer brisanten Duschszene wurde fertiggestellt. Erinnerungen an Psycho werden hier wieder wach. :-))) Die Idee, diese Homepage wieder aus der Traufe zu heben, verfestigte sich.
März 2005
Thorsten und Frank schossen viele neue Fotos für die Homepage. Diese wird von nun an regelmäßig geupdatet. Derzeit geplant ist eine DVD-Kollektion aller A.W.o.L.-Videoclips von 1996-2005.
to be continued...